6 Hitze-Tipps für dein Training und die Vorbereitung

Die adidas Runners City Night bringt im Hochsommer den Ku'damm zum Beben! Damit du die Hitze locker wegsteckst und auf den 5 oder 10 Kilometern voll angreifen kannst, kommt es auf die richtige Vorbereitung an.
Mit den folgenden sechs Tipps holst du schon jetzt das Maximum aus deinen Trainingseinheiten heraus und legst die Basis für dein perfektes Race im Berliner Lichtermeer!
1. UV-Schutz beim Training ernst nehmen
Unterschätze im Sommer die UV-Strahlen nicht, selbst bei bewölktem Himmel. Nutze für dein Training eine wasserfeste Sportsonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder 50), die beim Schwitzen nicht in die Augen läuft und die Poren nicht verstopft. Schütze zusätzlich deinen Kopf mit einer leichten Laufcap, um einen Sonnenstich und vorzeitige Ermüdung zu vermeiden. Auch ein lockeres Longsleeve kann sinnvoll sein.
2. Pre-Cooling im Training testen
Warte nicht bis zum Renntag. Da die adidas Runners City Night am späten Abend startet, solltest du schon jetzt späte Laufeinheiten simulieren. Trinke 30 Minuten vor dem Lauf ein kaltes Glas Wasser und kühle deinen Nacken mit einem feuchten Handtuch. Halte das Warm-up kurz und locker, um deine Körperkerntemperatur vorab nicht unnötig in die Höhe zu treiben.
3. Die 24-Stunden-Hydratation zur Gewohnheit machen
Bei schnellen 5- oder 10-km-Läufen belastet Trinken während der Einheit nur den Magen. Deine Hydratation entscheidet sich in den 24 Stunden vor dem Training. Trinke über den Tag verteilt gleichmäßig Wasser und Elektrolytgetränke. Der einfache Check: Ist dein Urin hellgelb bis fast durchsichtig, startest du optimal vorbereitet.
4. Elektrolyte im Trainingsalltag aufladen
Wer viel schwitzt, verliert eine relevante Menge an Salzen. Pures Wasser verdünnt die Natriumkonzentration im Blut (Hyponatriämie), was zu Krämpfen und Müdigkeit führt. Teste in der Vorbereitung, welche isotonischen Getränke dir am besten bekommen. Eine Prise Salz im Wasser vor harten Einheiten hält dein Blutvolumen stabil.
5. Das Tempogefühl im Sommer neu kalibrieren
Löse dich vom starren Blick auf die GPS-Uhr. Bei über 25 °C benötigt der Körper viel Blut zur Kühlung der Haut – das fehlt den Muskeln. Dein Puls steigt bei gleicher Pace automatisch um 10 bis 15 Schläge. Trainiere im Sommer vor allem nach Herzfrequenz oder Körpergefühl statt nach deinen alten Pace-Vorgaben.
6. Post-Workout-Routine etablieren
Die Regeneration nach dem Training sichert deine Performance am Ku'damm. Trinke direkt nach dem Lauf eine salzhaltige Fruchtschorle oder beispielsweise ein Erdinger Alkoholfrei, um die Speicher zu füllen. Profi-Tipp: Spüle direkt nach der Belastung Beine und Unterarme eiskalt ab – das verengt die Gefäße und kurbelt den venösen Rückfluss an.
Mentale Stärke: Anpassung ist der Schlüssel zum Erfolg
Die Ziellinie auf dem Ku'damm zu überqueren, während die Stadt bebt, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Wenn es am Renntag heiß ist, gewinnt nicht derjenige, der stur versucht, seine Winter-Pace zu erzwingen, sondern der- oder diejenige, die am klügsten mit den Kräften haushaltet.
Akzeptiere die Bedingungen, passe deine Renntaktik auf den ersten Kilometern defensiv an und nutze die Energie der Zuschauermengen am Straßenrand, um auf der zweiten Hälfte das Beste aus dir herauszuholen!









